Kalahari Gemsbok National Park

Dieser 9.660 km² große Nationalpark wurde 1931 eingerichtet und liegt im äußersten Norden nahe der Grenze zu Namibia und Botswana. Die Grenzen zu Botswana sind offen, damit sich das Wild auch in dem auf der anderen Seite der Grenze liegenden Nationalpark frei bewegen kann. Zusammen mit dem Gemsbok National Park, wie er auf botswanischer Seite heißt, haben die Tiere ein Naturreservat so groß wie Belgien zur Verfügung und finden daher viele Weideflächen vor. So kann man große Herden von Oryx-Antilopen beobachten, Springböcke, Gnus, Elenantilopen, aber auch Schakale und Löwen, die sich der Trockenheit angepaßt haben und wochenlang ohne Wasser auskommen können sind zu sehen.

Den landschaftlichen Reiz bieten die berühmten roten Sanddünen der Kalahari, hin und wieder unterbrochen durch einzelne Akazienbäume. Wer mit dem Auto durch den Park fährt, sollte viel Wasser und warme Kleidung mitnehmen, da es nachts sehr kalt werden kann und manchmal die Gefahr besteht, dass Autos stecken bleiben. Alle Straßen sind unasphaltiert und in der Regenzeit zum Teil überflutet. Der Park ist ganzjährig geöffnet, trotzdem kommen die meisten Besucher von März bis Oktober, da es im Sommer sehr heiß wird. Gerade während der südafrikanischen Schulferien sollte man im Voraus Unterkünfte buchen, Informationen unter 012/343 1991 beim National Parks Board in Pretoria.

Kalahari Gemsbock National Park / (c) Satour

Es gibt drei Camps im Park: Twee Rivieren, Nossob und Mata Mata, die alle über Campingplätze und Miethütten verfügen, jedoch kann man sich nur in Tween Rivieren gut mit Nahrungsmitteln versorgen.

Eintritt in den Park:
Erwachsener: R120
Kind: R60

Unser Tipp:
Eine Nachtfahrt inklusive Sundowner mit Begleitung eines Rangers. Buchbar an der Rezeption des Camps Tween Rivieren.

Informative Seite von SANParks.

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