Aktuelles News Archiv 7

Schnee auf dem Tafelberg
Nach einem bisher sehr warmen Winter traf am 18. August eine Kaltfront auf die Kaphalbinsel. Diese brachte nicht nur Regen, Hagel und Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h mit sich, sondern deckte auch Teile des Tafelberges in Schnee. Der erste Schnee wurde am Morgen des 19. August oberhalb der Kirstenbosch Gardens gemeldet. Die Betreibergesellschaft der Gondelbahn am Tafelberg teilte mit, dass an dem Tag morgens gegen 9:00 Uhr sogar an der unteren Station schneite. Ebenso wurden Schneefälle in den Wäldern von Newlands gemeldet. Der Schnee blieb aber erst ab eine Höhe von etwa 1067 Metern liegen. Das ist das erste Mal seit sieben Jahren, dass Schnee auf dem Tafelberg liegt. Während es in der Innenstadt am Morgen des 19. August hagelte, schneite es in vielen Teilen der Kaphalbinsel. Doch nicht nur in Kapstadt liegt Schnee. Auch in den Winelands und in weiter nördlichen Gebiete wie bei Sutherland, Calvinia und Springbok wurden Temperaturen von unter 0°C gemessen, was der Landschaft teilweise eine weiße Schneedecke bescherte. Die mit dem Tief gekommenen Stürme richteten besonders an den Behausungen in den Townships Schäden an. Die Gondelbahn auf den Tafelberg musste zwischenzeitlich ihre Fahrten einstellen.

Bongani Mvumvu aus Südafrika gewinnt Weltmeisterschaft
Der erst 14 Jahre alte Bongani Mvumvu aus Südafrika gewann Anfang des Monats die Dressur der FEI World Challenge-Tour auf dem internationalen Jugendreiterfestival in Hagen am Teutoburger Wald. Somit ist Bongani nicht nur einer der jüngsten Weltmeister Südafrikas, sondern auch der erste schwarze Südafrikaner, der jemals zu einem solchen Turnier eingeladen wurde. Bongani lebte bis zum Alter von 11 Jahren als Straßenkind in Südafrika und saß noch nie auf einem Pferd. Sein Leben änderte sich schlagartig im Jahre 2000, als seine Mutter die Familie verließ, um arbeit zu finden. Als daraufhin sein Vater starb, machte sich Bongani auf den Weg, seine Mutter zu finden. Seine Suche führte ihn zu einer Schweinefarm bei Philippi, wo er sich mit dem vierjährigen Besitzersohn Grant Mohr anfreundete. Dieser überredete seine Eltern, Bongani über das Osterwochenende bei der Familie wohnen zu lassen. Grants Mutter Linda Mohr schloss Bongani daraufhin in alle Familienaktivitäten mit ein und meldete ihn zur Schule. Zu diesen Familienaktivitäten gehörte auch das Reiten. Bongani lernte so schnell, dass er bereits ein Jahr, nachdem er das erste Mal auf einem Pferd saß, alle Turniere gewann, an denen er teilnahm. 2002 gewann er die nationalen Ponymeisterschaften, die ihm auch die Einladung nach Deutschland einbrachte. Außerdem wurde er in die Rugby-Jugendauswahl der Western Province gewählt, was ihm ein Stipendium an der Rondebosch Boys' High einbrachte. 2003 gewann er die Junior Supreme Showing Championship und die Western Province Winelands Elementary Dressage Championship. Diesen meisterhaften Aufstieg konnte er mit dem Sieg der Dressur der FEI World Challenge-Tour krönen. Sein Sponsor Brett Kebble nannte Bonganis Sieg einen Sieg für alle Südafrikaner. Der Richter Eckhard Wemhöner aus Deutschland, der in Hagen richtete, sprach dem jungen Reiter eine große Zukunft im Dressursport zu. Für Bongani war die Reise nach Hagen die erste Reise in ein anderes Land und die erste Teilnahme an einer internationalen Prüfung.

Krüger-Statue aus dem Krüger Park entfernt
Die Statue von Paul Krüger, die am Kruger-Gates des gleichnamigen Parks stand, wurde entfernt. Krüger war President des ehemaligen Transvaals und die treibende Kraft bei der Erschaffung des Nationalparks 1898. Neben der Krüger-Statue wurden auch die Büsten von Piet Grobler und Lieutenant-Colonel Steven Hamilton aus der Zeit der Apartheid entfernt. Grobler spielte eine entscheidende Rolle im ersten Management des Parks und Hamilton war der erste Kurator. Sie sollen zusammen mit der Statue einen neuen Platz im Skukuza-Restcamp finden. Als Grund für die Entfernung gab Mavuso Msimang, Vorsitzender von South African National Parks (SANParks), an, dass die Statuen dem Park keinen Mehrwert bieten und so dem Grundsatz der Regierung gefolgt werde, alle Denkmäler der Apartheid zu entfernen.

Ranger verfolgte sieben wütende Elefanten
Als der junge Ranger Sam Nkomo der luxuriösen Jaci's Tree Lodge nahe Madikwe ein Ehepaar durch den Park fuhr, sahen Sie eine Herde Elefanten, die sie beobachten wollten. Als plötzlich ein Bulle den Wagen angriff, ließ sich der Wagen nicht mehr starten. Der Bulle traf den Wagen und schleuderte einen Gast aus dem Auto. Dieser lief weg, wurde aber von sieben wütenden Elefanten der Herde verfolgt. Als eine Elefantenkuh den Mann erreichte, war sie ihn auf den Boden. Daraufhin griff Nkomo einen großen Stock und schlug auf den Elefanten sein. Als er die sechs anderen Tiere der Herde näher kommen sah, schrie er laut und konnte so die Tiere vertreiben. Der verletzt Gast wurde per Hubschrauber in das Krankenhaus von Rustenburg gebracht und liegt dort auf der Intensivstation. Kürzlich wurde er in ein Krankhaus in Johannesburg verlegt. Ihm geht es den Umständen entsprechend gut. Nkomo, der diese Heldentat vollbrachte, sagte, dass er zu keiner Zeit Angst um sein Leben, sondern nur um das Leben des Gastes hatte. Sehr selten passieren im Krüger National schwere oder sogar tödliche Unfälle mit wilden Tieren, aber bei einer Fahrt darf der Besucher nicht vergessen, dass er nicht in einem Zoo ist, sondern bei den Tieren in freier Wildbahn zu Gast.

Erstes Wassertaxi auf dem Weg zur Waterfront
Vor einigen Tagen fuhr das erste Wassertaxi vom Cape Town International Conference Centre zur Waterfront. Bis die letzten Arbeiten an den zwei Kanälen abgeschlossen sind, führt die Route der Wassertaxis von der Innenstadt zum Cape Grace Hotel. Betreiber der Taxis ist das Arabella Hotel, das neueste 5 Sterne-Hotel Kapstadts. Die Kanäle, die 2,4 Meter breit und 40cm tief sind, kosteten R32Mio (ca. 3,5 Mio. Euro). Mit den Arbeiten wurde Ende Februar 2003 begonnen.

Neues Einwanderungsgesetz wird begrüßt
Die neuen Einreisebestimmungen in Südafrika werden von Experten und Einwanderern sehr begrüßt. Nachdem Anfang des Jahres Gesetzte verabschiedet wurden, die es für Ausländer sehr schwer machen, sich in Südafrika niederzulassen, wurden diese Gesetze jetzt gelockert. Besonders Immobilienmakler sind über diese neuen Bestimmungen sehr erfreut, da sie mit dem alten Gesetz die Gefahr sahen, dass potente Kunden aus dem Ausland kein Interesse mehr an Immobilien in Südafrika zeigen würden. Nach den neuen Bestimmungen braucht man zum Einwandern keine zahlreichen Dokumente mehr, sondern es genügt eine Bescheinigung über die finanzielle Situation. Trotzdem benötigt man noch immer viel Geld, um in Südafrika permanent leben zu dürfen. So muß entweder ein monatliches Einkommen von R20.000 (ca. 2.200 Euro) oder Geldmittel in Höhe von R12 Mio. (ca. 1,4 Mio. Euro) nachgewiesen werden.

Der Chapman's Peak bekommt ein Netzdach
Der Chapman's Peak Drive, der am 13. Dezember 2003 wieder eröffnet wird, bekam in den letzten Tagen teilweise ein Dach aus Fangnetzen. Auf einer vier Kilometer langen Strecke wurden Stahlfangnetze aus der Schweiz installiert, die Steine mit einem Gewicht von bis zu 10 Tonnen und einer Fallgeschwindigkeit von bis zu 30m pro Sekunde aufhalten können. Die Kosten für die Netze belaufen sich auf R150 Mio. (ca. 20 Mio. Euro). Der Chapman's Peak Drive wurde im Jahr 2000 geschlossen, nachdem es zu einigen Unfällen durch Steinschlag gekommen war. An einigen Stellen der Küstenstraße war es nicht möglich, die Stahlnetze zu installieren. An diesen Stellen wurde ein halber Tunnel in den Fels getrieben, um dem Steinschlag zu entgehen. Die genauen Preise, für das Befahren der Strecke stehen zwar noch nicht mit aller Sicherheit fest, aber sie werden sich im Rahmen von R16 bis R22 für Motorräder bzw. Autos und R200 für Tourbusse bewegen. Anwohner sollen einen Rabatt bekommen und Fahrradfahrer sollen die Straße kostenlos befahren dürfen.

Alte Stromleitungen an der Gondelbahn auf den Tafelberg
Die Stromleitungen an der Gondelbahn auf den Tafelberg sollen ausgetauscht werden, denn sie sind so alt und rostig, dass sie eine Gefahr darstellen könnten. Bereits seit 1997 wird über diesen Plan diskutiert, der im kommenden Jahr umgesetzt werden soll. Zurzeit berät ein Komitee aus Stadtverwaltung, Mountain Club, South African National Parks, Telkom und Sentec darüber, ob die Stromleitungen ober- oder unterirdisch gelegt werden sollen. Die Kosten für das Projekt sollen sich laut Schätzungen auf etwa R3 Mio. (ca. 350.000 Euro) belaufen. Die gegenwärtigen Stromleitungen wurden bereits 1926 gelegt.

Ab November fliegt auch Thomas Cook nach Südafrika
Auch Thomas Cook hat jetzt Südafrika entdeckt. Ab dem 05. November fliegt die Fluglinie mit der Boeing 767 jeweils mittwochs von Frankfurt nach Durban mit Weiterflug nach Kapstadt und jeweils samstags nonstop von Frankfurt nach Kapstadt. Die Preise für den Flug liegen ab 776 Euro in der Touris Class und ab 2.136 Euro in der Comfort Class. Auch Gabelflüge sind möglich.

Südafrika bei Emigranten beliebt
Nach den neuesten offiziellen Statistiken gehört Südafrika weltweit zu den zehn favorisierten Zielen für Emigranten. Bei Touristen allgemein ist Kapstadt auf Platz 5 der Städte, die man auf der Welt besucht haben sollte. Die neuen, einfachen Einreisebestimmungen machen es für Ausländer einfacher, nach Südafrika zu emigrieren. Die Regierung möchte so Fachkräfte und Firmengründer ins Land holen.

Parlamentarier werden Tourismus-Botschafter
In einer Rede ernannte der Minister für Tourismus und Umwelt, Valli Moosa, kürzlich das gesamte südafrikanische Parlament zu Botschaftern für den Tourismus. Er rief seine Kollegen dazu auf, der Welt zu zeigen, wie schön Südafrika ist und wie warmherzig, gastfreundlich und nett die Südafrikaner sein können. Moosa sagte, dass der Tourismus schneller als jeder andere Wirtschaftszweig Arbeitsplätze schaffen könne.

Keine Sardinen während des diesjährigen Sardine Run
Der berühmte Sardine Run, bei dem jedes Jahr riesige Schwärme Sardinen vor die Küsten KwaZulu Natals kommen, fiel in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, denn die Sardinen kamen nicht. Dieses passierte, nachdem das Land umgerechnet 80.000 Euro in die Werbung für das Schauspiel investiert hatte. Trotzdem berichteten Fernsehen und Printmagazine in diesem Jahr mehr denn je über das Ereignis und es gab auch andere positive Effekte zu vermelden: viele der Touristen verlängerten ihren Aufenthalt in der Region, da sie doch noch auf die Ankunft der Sardinen hofften. Auch das deutsche Fernsehen berichtete.

DDS bietet das Straßennetz von Südafrika für Navigationssysteme an
Die deutsche Firma Digital Data Service GmbH (DDS) aus Karlsruhe hat jetzt neu das komplette Straßennetz von Südafrika im Angebot. Das in zwei Versionen erhältliche Straßennetz enthält neben allen Straßen der Ballungszentren Südafrikas auch zahlreiche Points of Interest wie Flughäfen, Hotels, Kinos, Schulen sowie topographische Layer wie Flüsse, Seen, Fußwege, Bahnlinien und Siedlungsflächen. Aufgrund der detaillierten Luftbilder, auf der die Karten fußen, ist die Genauigkeit besser als 1:5000. Die Daten liegen in den Standardformaten MapInfo und Esri ArcView Shape in der Projektion Länge / Breite WGS84 vor.

Der Addo Elephant Park soll der drittgrößte Park Südafrikas werden
Der bekannte Addo Elephant Park soll in den nächsten Jahren zum drittgrößten Park Südafrika ausgebaut werden. Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird Land zugekauft und eingegliedert, so daß der Park in den letzten sechs Jahren die Fläche verdoppeln konnte und zurzeit 125.000ha groß ist. Im Oktober wurden die ersten Löwen in den Park gebracht, auch um die Antilopenpopulation im Gleichgewicht zu halten. In naher Zukunft sollen ebenfalls Hyänen eingeführt werden. Der Addo Park bietet dem Besucher diverse Vorteile. So liegt der Park relativ nahe an Port Elizabeth und das gesamte Gebiet ist malariafrei. Außerdem ist er der einzige Park Südafrikas, in dem die Big7, also die bekannten Big5 plus Wal und Weißer Hai, zu sehen sind.

KLM jetzt mit Direktflügen von Amsterdam nach Kapstadt
Die königliche holländische Fluglinie KLM führt zur Hauptsaison 2003/2004 Direktflüge von Amsterdam nach Kapstadt ein. Bisher führte die Route über Johannesburg mit einer Zwischenlandung. Durch den Direktflug verkürzt sich die Flugzeit um etwa 2,5 Stunden. Ab dem 26.10.03 fliegt die KLM jeweils Sonntags, Dienstags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags mit Abflug 20:20 Uhr und Ankunft 8:45 Uhr direkt nach Kapstadt. Rückflüge von Kapstadt jeweils montags, mittwochs, donnerstags, freitags und samstags mit Abflug um 18:30 Uhr und Ankunft am nächsten Tag in Amsterdam um 5:30 Uhr. Die KLM ist einer der preiswertesten Möglichkeiten, um ans Kap zu kommen und der nur kurze Umweg über Amsterdam ist keine zeitraubende Angelegenheit.

Großes Filmstudio in Kapstadt geplant
Nach der Ausschreibung für das große Filmstudio, das bei Kapstadt gebaut werden soll, konnte sich der bekannte Filmemacher Anant Singh über den Zuschlag freuen. Die Dreamworld Film City im Hollywood-Stil soll für R426 Mio. (ca. 50 Mio. Euro) auf der Farm Vergenoegd gebaut werden. Das Studio soll noch mehr Filmproduktionen in die Provinz Westkap holen und über 8.000 neue Jobs schaffen. Die Filmindustrie in der Provinz hat einen jährlich Umsatz von R2 Mrd. (ca. 220 Mio. Euro).

Preiskampf zwischen South African Airways und Kulula
Der Preiskampf zwischen South African Airways und dem Billigflieder kulula.com zahlt sich besonders für die Kunden aus. So kann die Strecke Johannesburg-Kapstadt mit Kulula bereits ab R500 beflogen werden, die Strecke Johannesburg-George bereits ab R400. Ebenso hat der Billigflieger die Ziele Port Elizabeth und Durban im Programm. Die gleichen Flüge mit der SAA sind durchschnittlich etwas teurer.

Der Presidents Cup auf Fancourt an der Garden Route
Das wichtigste Golfereignis der Welt, der Presidents Cup, wird vom 18. bis 23. November 2003 auf Fancourt in George an der Garden Route ausgetragen. Nachdem die Mannschaftsführer Gary Player und Jack Nicklaus ihre Teams bekannt gegeben haben, können sich die Zuschauer über Stars wie Tiger Woods, Ernie Els, Vijay Singh und Davis Love III freuen. Gespielt wird auf dem herausfordernden Links Kurs des Clubs.

Amerikanische Umfrage wählt Kapstadt zur besten Stadt Afrikas
Nach einer Umfrage des bekannten amerikanischen Verlages Conde Nast ist Kapstadt die beste Stadt Afrikas. In der gleichen Umfrage wurde ermittelt, dass sechs der der zehn besten afrikanischen Hotels in Südafrika liegen. Dazu gehören das Cape Grace, Table Bay und Mount Nelson in Kapstadt, The Plettenberg in Plettenberg Bay und das Palace of Lost City in Sun City.

Sechs Sterne-Hotel an der Kapstädter Waterfront geplant
Der Hotel- und Kasinobetreiber Sol Kerzner gab kürzlich seinen neuesten Plan bekannt, nachdem er und sein Sohn Butch ein 6 Sterne-Hotel an der V&A Waterfront in Kapstadtplanen. Das 150 Zimmer große One&Only-Hotel soll über R450 Mio. kosten (etwa 50 Mio. Euro). Für Kerzner soll es nicht ein "normales weiteres" Hotel werden, sondern ein Hotel werden, das Kapstadt zu einer der besten Touristenziele der Welt macht.