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Singita Private Game Reserve erneut top
Das bekannte Singita Private Game Reserve am Rande des Krüger Parks hat erneut eine Auszeichnung erhalten. Damit ist es die erste Destination der Welt, die bei drei Umfragen internationaler Reisemagazine zum Gewinner gewählt wurde. Früher im Jahr wurde das Singita Private Game Reserve von den Magazinen Conde Nast Traveller (UK) und Travel and Leisure (US) zur besten Destination der Welt gewählt. Es ließ damit so bekannte Hotels wie das berühmte Four Seasons Hotel und Amankila auf Bali hinter sich. Im Conde Nast Traveller (US) gewann Singita sogar mit 99,3% gleich drei Kategorien: Bestes Safari Camp, Bestes Resort und Gesamtgewinner.

Stadt in der Karoo mit Traum für Fußball-WM 2010
Die kleine Stadt Beaufort West ist der Karoo-Wüste hat große Pläne für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Obwohl die Stadt keinen Flughafen hat und mehrere hundert Kilometer von der nächsten großen Stadt entfernt ist, liegt sie dennoch strategisch günstig zwischen den Provinzen Eastern Cape (Port Elizabeth), Northern Cape und Western Cape (Kapstadt). Aus diesem Grund möchte der Bürgermeister Truman Prince die Stadt zum geographischen Mittelpunkt der Fußball-WM machen. Bis 2008 sollen hier ein Trainingszentrum und ein Stadion gebaut werden, dass 10.000 Besucher fasst. Durch diese Tätigkeit möchte Beaufort West natürlich auch vermehrt Touristen anlocken.

Flughafen in der Nähe von St. Lucia geplant
Nach Angaben des Tourismusministers der Provinz KwaZulu-Natal Narend Singh plant die Provinzregierung den Bau eines neuen Flughafens in Mkuzi nahe St. Lucia. Die bestehende kleine Landebahn soll in einen Regionalflughafen umgebaut werden, um die bekannte Region des St. Lucia Wetland Parks für Touristen zugänglicher zu machen. Bisher müssen Besucher die mit dem Flugzeug anreisen den etwas längeren Weg über Richards Bay nehmen. Der neue Flughafen soll außerdem Arbeitsplätze in die Region bringen und Investitionen in den Tourismus nach sich ziehen.

Parkchaos an der Waterfront
Die V&A Waterfront gilt als eine der beliebtesten Ziele für Touristen in Kapstadt. Obwohl es schon in der Vergangenheit zu Parkplatzproblemen kam, wurden in diesem Jahr weitere Parkplätze geschlossen. So auch der große Parkplatz hinter der Victoria Wharf, der jetzt unter einem Berg Bauschutt und Steinen liegt. Dieser Bauschutt soll für zukünftige Bautätigkeiten verwendet werden. Mit Blick auf die kommende Hochsaison kann mit einem Parkchaos an der Waterfront gerechnet werden. Trotzdem gehen diverse andere Bauarbeitern weiter. So entsteht am Somerset Hospital eine neue Zufahrtsstrasse und neue Parkplätze auf dem Gelände der Supermärkte Pick'n Pay und Edgars. Wer in den nächsten Wochen zur V&A Waterfront fahren möchte, sollte sich überlegen, auf öffentliche Verkehrsmittel zurückzugreifen.

Tourismus-Route zum historischen Erbe Südafrika geplant
Zurzeit gibt es Pläne, nach denen in der nahen Zukunft eine Tourismus-Route eingerichtet werden soll, die zu den Khoi-San führt und über sie berichtet. Die Nachfahren der Ureinwohner Südafrikas sollen so in ihrem historischen Erbe bestärkt werden. Die Route, die hauptsächlich in der Provinz Nordkap liegen wird, soll zu existierenden Gemeinschaften der Khoi-San und zu historischen Orten wie Riemvasmaak führen.

Südafrika fördert umwelt- und sozialverträglichen Tourismus
Bereits im dritten Jahr verlieh die südafrikanische Federated Hospitality Association of South Africa (FEDHASA) den Imvelo Preis. Dieser Preis soll Unternehmen fördern, die ökonomische, sozialverträgliche und umweltfreundliche Programme durchführen. In jeder Kategorie werden dabei zwei Gewinner ausgezeichnet: einen für aufstrebende Jungunternehmen und einen für etablierte Unternehmen. In der Rubrik "Best Practice Economic Impact" gewannen der Matsamo Cultural Park (aufstrebend) und das Masakala Guest House (etabliert). In der Rubrik "Best Social Involvement Programme" konnten sich Joymor's B&B Boikhutso Tours (aufstrebend) sowie das Sun City Resort (etabliert) durchsetzen. Die Rubrik "Best Environmental Management Programme" ging an das Sugar Bird Manor (aufstrebend) sowie an das Sabi Sabi Private Game Reserve (etabliert). Der Preis "Most Improved Over One Year" ging an das Sugar Bird Manor (aufstrebend) sowie an das Wild Coast Sun Hotel (etabliert). In der Rubrik "Best Practice Awareness Raising" gewannen das Sugar Bird Manor (aufstrebend) sowie die Firma Stormsriver Adventures (etabliert). Als "Best Practice Social Involvement, Economic Impact & Environmental Management" wurden der Matsamo Cultural Park (aufstrebend) sowie das Coach House Hotel (etabliert) ausgezeichnet. Die Gesamtgewinner waren das Coach House Hotel (etabliert) und der Matsamo Cultural Park (aufstrebend).

South African Airways mit günstigen Tarifen ans Kap der Guten Hoffnung
Die South African Airways bietet für das neue Jahr einige günstige Tarife für Flüge nach Südafrika. So kostet ein Flug in der Zeit zwischen dem 8.04.05 und dem 30.06.05 nur 530 Euro (zzgl. Steuern und Gebühren). Geflogen wird von Frankfurt oder Zürich nach Johannesburg, Kapstadt, Durban oder Windhoek. Für Abflüge vom 30.12.04 - 17.03.05 sowie 28.03.05 - 7.04.05 sind diese Routen für 640 Euro (zzgl. Steuern und Gebühren) erhältlich, in der Zeit vom 18.03.05 - 27.03.05 für 750 Euro (zzgl. Steuern und Gebühren). Neu ist, dass der Zuschlag für Wochenendabflüge entfällt. Die Rail & Fly-Verbindung von jedem deutschen Bahnhof zum Flughafen kann für 33 Euro in das Ticket integriert werden.

16 Mio. Besucher auf dem Tafelberg
Am 29. Dezember 2004 war es soweit: der 16-millionste Besucher wurde mit dem Cable Car auf den Tafelberg gebracht. Boitumelo Saku-Ramolefe aus Mafikeng war überglücklich, als sie hörte, dass sie die Jubiläums-Passagierin sei. Als Preis erhielt sie ein Geschenkkorb im Wert von R1.500 (ca. 200 Euro), Champagner und ein Essen im Gipfelrestaurant. Sabine Lehmann, Leiterin der Betreiberfirma, ist stolz drauf, dass das Jahr des 75. Geburtstages der Gondelbahn mit dem Transport des 16-millionsten Passagiers endete. Jedes Jahr benutzen etwa 800.000 Besucher das Cable Car, um die größte Attraktion Kapstadts zu besuchen.

South African Reserve Bank führt neue Banknoten in Südafrika ein
Ab dem 01. Februar 2005 werden neue Banknoten in Südafrika eingeführt. Wie die South African Reserve Bank mitteilte, werden die bisherigen Banknoten, die 1992 eingeführt wurden, ihre Gültigkeit behalten. Das Design der vorder- und Rückseite bleibt erhalten, es wird jedoch einige optische und sicherheitstechnische Anpassungen geben. Dazu gehören unter anderem ein Goldband, Hologramme, tastbare Merkmale für Sehbehinderte sowie bei den höheren Werten farbveränderliche Zahlen. Erstmals werden auch alle 11 offiziellen Landessprachen auf den Banknoten vertreten sein. "South African Reserve Bank" steht in Englisch auf allen Noten sowie in zwei weiteren offiziellen Landessprachen: Afrikaans und SiSwati auf dem R10-Schein, Setswana und IsiNdebele auf dem R20-Schein, IsiXhosa und Tshivenda auf dem R500-Schein, Sesotho sa Leboa und Xitsonga auf dem R100-Schein sowie IsiZulu und Sesotho auf dem R200-Schein.

Touristen unterschätzen immer öfter die Natur
In drei Einsätzen mussten in den vergangenen Tagen insgesamt sechs Touristen gerettet werden. Ein deutscher Paraglider unterschätzte die Windbedingungen am Signal Hill und stürzte ab. Mit Verletzungen wurde dieser in das Christiaan Barnard Memorial Hospital eingeliefert. In einem zweiten Einsatz wurden drei britische Touristen aus der "Valley of the Red Gods" oberhalb von Kirstenbosch gerettet. Diese hatten sich am späten Nachmittag verirrt und riefen mit einem Mobiltelefon um Hilfe. Bei dem dritten Einsatz mussten zwei Bergwanderer vom Paarl Rock in den Winelands gerettet werden. Diese fanden sich plötzlich in einer ausweglosen Lage, da die ausgesuchte Kletterroute zu schwer für Sie war. Touristen sollten die Natur, die gerade in und um Kapstadt unberechenbar sein kann, nicht unterschätzen und sich nur mit viel Erfahrung oder einem erfahrenen Führer an Wanderungen, Klettertouren oder ähnliche Aktivitäten wagen.

Touristen an der Einreise gehindert
In den vergangenen Wochen wurden drei Besucher Südafrikas daran gehindert, in das Land einzureisen. Alle drei Vorfälle ereigneten sich am Flughafen von Kapstadt. Ein Amerikaner durfte nicht einreisen, da in seinem Pass keine zwei leeren Seiten für den Visa-Vermerk vorhanden waren. Er wurde mit demselben Flugzeug, mit dem er einige Stunden zuvor gelandet war, zurück nach London geschickt. Ein zweiter Besucher, der zum 75. Mal nach Südafrika reisen wollte, wurde an der Einreise gehindert, da er kein gültiges Rückflugticket hatte. Er wollte dieses jedoch, wie die 74 Male zuvor, direkt nach seiner Ankunft in Kapstadt erledigen. Diese strenge Praxis der Kontrolleure wurde bereits in der Vergangenheit von ehemaligen Mitgliedern des Cape Town Tourism Board bemängelt und als schlecht für den Tourismus bezeichnet. Besucher sollten daher die Bestimmungen zur Einreise genau beachten. Dazu gehört neben einem gültigen Rückflugticket auch genug freien Platz im Pass.

Südafrikanische Flughäfen richten sich auf Airbus-Riesen ein
Nach der Vorstellung des neuen A380 plant auch Südafrika, die internationalen Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt zügig auszubauen, um den Airbus-Riesen auch in Südafrika starten und landen lassen zu können. Das Land erhofft sich dadurch weitere Zuwachsraten im Tourismus. Spätestens 2008 sollen die neuen Flugzeuge in Südafrika starten und landen können. Die Hauptherausforderung des A380 liegt zunächst in der großen Flügelspannweite und die dadurch benötigte Verbreiterung der Parkpositionen sowie darin, die bis zu 850 Passagiere gleichzeitig, in einer zumutbaren Zeit, abzufertigen. Schwieriger als in Johannesburg dürfte sich die Anpassung in Kapstadt erweisen. Neben neuen Fluggastbrücken werden hier deutliche mehr Pkw-Parkplätze, eine verbesserte Anfahrt an den Flughafen sowie eine größere Einreisehalle benötigt, um den Flieger effizient bedienen zu können. Die South African Airways (SAA) hat ihre Flotte in den letzten Jahren stark modernisiert und beabsichtigt zurzeit nicht den Erweb des neuen Airbus.

Ein Flusspferd aus Leipzig in Südafrika
Die zwei Flusspferde Stenek und Brandy aus dem Leipziger Zoo wurden Ende Februar 2005 auf die lange und beschwerliche Reise nach Südafrika geschickt. Um bessere Bedingungen für die Elefantenherde schaffen zu können, musste sich der Zoo Leipzig schweren Herzens dazu entscheiden, die beiden Flusspferde abzugeben. Die Elefantenanlage soll bis zum Frühjahr 2006 in einen Elefantentempel mit mehreren Freianlagen für die Tiere umgebaut werden. So wurden die beide am 25. Februar nach Südafrika geschickt. In Südafrika fand man schließlich eine privates Game Reserve, welches die Tiere aufnehmen wollte. Zunächst fuhren die beiden in einem Spezialtransporter nach Frankfurt am Main. Von dort ging es mit dem Flugzeug nach Johannesburg und anschließend auf die Farm in KwaZulu Natal. Leider überstand die Flusspferddame Brandy die Strapazen des Transportes nicht und starb kurz nach ihrer Ankunft in Südafrika. Dem Flusspferdmann Stenek geht es hingegen sehr gut. Er konnte die Quarantänestation der Privatranch in Südafrika Anfang April verlassen. Augenscheinlich genießt er die tägliche Abkühlung im großen See seines neuen Reviers. Nur noch zum Fressen braucht er ans Land zu gehen. Nachts, wenn die Hitze nachgelassen hat, geht er immer auf Entdeckungstour, wie die Betreuer des Reservats mitteilten. „Wir sind alle sehr froh, dass es Stenek gut geht und er sich an sein neues Revier gewöhnt hat“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold. Lange wird Stenek das Gewässer nicht für sich allein haben. Die Betreiber des Reservats bemühen sich bereits um mehrere Flusspferddamen für ihn.

Immer mehr Landstreicher und Straßenkinder an der V&A Waterfront
Lange Zeit galt die V&A Waterfront als der sicherste Platz in Kapstadt, doch seit einiger Zeit sieht man mehr und mehr Landstreicher, Bettler und Straßenkinder an der berühmten Sehenswürdigkeit. Einige unter ihnen sind kriminell: sie stehlen Handtaschen, Mobiltelefone oder belästigen andere Besucher. Die Polizei kann nichts anderes tun, als sie nach einer Verhaftung wieder auf freien Fuß zu setzen. Dies bedeutet aber, dass sie innerhalb weniger Minuten wieder vor Ort sind. Den privaten Sicherheitsbeamten der V&A Waterfront sind oft die Hände gebunden. Die Situation hat sich in den letzten Wochen so verschlechtert, dass zahlreiche Ladenbesitzer eine gemeinsame Petition an die Betreiberfirma der V&A Waterfront übergeben haben. Ob und wie sich die Situation in der nächsten Zeit verändern wird, bleibt abzuwarten.

Soweto erkennt die Chancen im Tourismus
Die Johannesburg Tourism Company (JTC) eröffnete kürzlich ein Informationszentrum in Soweto. Das Soweto Tourism Information Centre (STIC) soll vermehrt Touristen und somit Geld in das arme Soweto bringen. Die offizielle Eröffnung soll Mitte 2005 stattfinden. Geboten werden soll dem Gast ein Besucherzentrum, ein Konferenzraum, ein Geschäft, Call Centre, Internet Café und eine Cafeteria. Der Tourist soll durch das STIC seinen kompletten Besuch in Soweto zentral planen können - von der Übernachtung bis zu maßgeschneiderten Touren.

Durbans Rikschafahrer lernen Umgang mit Touristen
Die Rikschafahrer an Durbans South Beach sind eine Attraktion. Die eThekwini-Gemeinde hat jetzt damit begonnen, diese Rikschafahrer in Sicherheit und im Umgang mit Touristen zu schulen. Neben einem Kurs zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr gehört auch ein Erste-Hilfe-Kurs zu der Ausbildung. Ebenfalls möchte man erreichen, dass die Rikschafahrer das offensive Anwerben von Fahrgästen unterlassen.

Preiserhöhungen für den Chapman's Peak Drive
Seit einigen Wochen gelten neue, höhere Preise für eine Fahrt über den Chapman's Peak Drive. Die größte Preiserhöhung gilt dabei für kleine und mittelgroße Busse, die ab sofort nicht mehr R30, sondern R88 bezahlen müssen. Auch wenn die Erhöhungen für andere Fahrzeuge deutlich geringer ausfielen, so muß für jede Art von Fahrzeugen ab sofort mehr bezahlt werden. Die Nutzung der Straße kostet seit dem R14 für Motorräder, R22 für Pkws, R30 für Minibusse, R88 für kleine Busse und R219 für Tourbusse. Radfahrer dürfen die Strasse in der Nebenzeit kostenlos befahren. Preiswerter wird es für Personen, die eine so genannte "Wild Card" von der South African National Parks und der Cape Nature Conservation besitzen. In diesem Fall werden für einen Pkw nur R17 fällig.

Widerstand gegen den Haitourismus in Südafrika
Eine Gruppe von Surfern, Seglern und Wissenschaftlern haben sich in einer "Shark Concern Group" zusammen geschlossen, um den Umweltminister Marthinus van Schalkwyk dazu zu bewegen, etwas gegen den immer größer werdenden Haitourismus in Südafrika zu unternehmen. Durch das Käfigtauchen und das Anlocken mit Ködern versammeln sich immer mehr Haie, darunter vor allem der Weiße Hai, in der False Bay und attackieren auch Surfer, Taucher und Schwimmer. Die Gruppe möchte den Haitourismus dabei nicht verbieten, sondern schlägt in einem offenen Brief an das Umweltministerium ein Haitourismus ohne Köder und vor allem ohne Fischköder vor. Zurzeit forschen die Universitäten von Kapstadt und Pretoria, sowie das Natal Sharks Board an einem möglichen Zusammenhang von Käfigtauchen zum Weißen Hai und Haiangriffen auf Menschen. Ergebnisse konnte bisher jedoch nicht bekannt gegeben werden. Lesen Sie mehr Informationen über den White Shark.

Südafrikanische Sportler kämpfen gegen Aids
Zwei Sportevents in Südafrika werden bzw. wurden dazu benutzt, Geld im Kampf gegen HIV und Aids, besonders unter Kindern, zu sammeln. Der nationale Fußball-Star Lucas Radebe organisierte ein Benefizspiel und die Fastfood-Kette Wimpy zahlt R1 pro Person, die den Ultramarathon Comrades in der Provinz Kwazulu Natal beendet. Ebenso laufen mindestens 120 Läufer in Duos, um im Rahmen des Projektes "The Return of the Greathearts" Geld für die ländlichen Gemeinden am Rand der 90km langen Comrades-Strecke zu sammeln. Die Modekette Mr Price zahlt sogar R3 pro Person, die mit einem "Starfish Greathearts"-Schweißband den Marathon finisht und weitere R2000 für jeden von Mr. Price gesponserten Läufer, der unter die Top10 kommt. Das Starfish-Projekt konnte bisher R25 Mio für ländliche Gemeindeprojekte im Kampf gegen HIV und Aids sammeln.

In Südafrika wird über den Kölner Dom beraten
In der südafrikanischen Hafenstadt Durban wird über die künftige Bedeutung des Kölner Doms entschieden. Auf der gerade stattfindenden UNESCO-Konferenz beraten Experten, ob die gotische Kathedrale am Rhein auch künftig die Liste des Weltkulturerbes zieren darf. Bisher sei es noch nicht vorgekommen, dass ein Gebäude vom Range des Kölner Doms aus der Liste gestrichen wurde. Die UNESCO stößt sich an Kölns Baupolitik, die die optische Erscheinung des Doms durch geplante Hochhäuser gefährde. Als nicht ausgeschlossen gilt bei vielen Beobachtern ein Kompromiss, wonach das Bauwerk erst einmal ein weiteres Jahr auf der Roten Liste gefährdeter Welterbe-Stätten bleibt. Die Stadt Köln hätte somit Zeit, ihren Absichtserklärungen Taten folgen zu lassen. Und die UNESCO hätte gezeigt, dass sie in der Lage ist, mit der angedrohten Herabstufung zum Erhalt der Stätten beizutragen. Die UNESCO-Kommission berät auch über mögliche Neuaufnahmen. Zu den rund 50 Anträgen gehören auch zwei deutsche: der antike römische Grenzwall Limes, der durch Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern verläuft, und Heidelbergs Altstadt sollen Welterbe-Status erhalten.