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Wildlife Festival macht Kirkwood bekannt
Die kleine Ortschaft Kirkwood im Sundays River Valley, 75km nördlich von Port Elizabeth, hat es geschafft, sich auf die internationalen Karten Südafrikas zu bringen. Innerhalb der ersten zwei Jahre konnte sich das erst 2002 ins Leben gerufene Wildlife Festival im nationalen Eventkalender etablieren. Bereits im ersten Jahr wurde die Veranstaltung von 10.000 Menschen besucht. In diesem Jahr rechnen die Organisatoren bereits mit 20.000 Besuchern, die vom 25. bis 27 Juni in die kleine Ortschaft reisen werden. Unterstützt wird die Veranstaltung vom nahe liegenden National Addo Elephant Park. Das Highlight der Veranstaltung bildet eine Wild-Versteigerung, bei der unter anderem 20 Kudu-Bullen und diverse Büffel versteigert werden.

Olympische Fackel in Kapstadt
Am 12. Juni kam die olympische Fackel auf ihrem Weg um die Welt nach Kapstadt. Es war das erste Mal, dass die Fackel überhaupt auf afrikanischem Boden getragen wurde. Von den insgesamt 10.000 Fackelträgern weltweit teilten sich in Kapstadt 125 Läufer die 57km lange Strecke von Delft in den Cape Flats bis zur Grand Parade in der Innenstadt. Die 125 Läufer in Kapstadt kamen aus allen Bereichen des Lebens, von Sportler über ehemalige Apartheidsgegner bis hin zu behinderten Menschen. Der jüngste Träger war der erst 16-jährige Nomathemba Kontyo. Der älteste Träger hingegen war bereits 100 Jahre alte und ist laut Guinness Buch der Rekorde der älteste Geher der Welt. Die Fackel kam von Kairo nach Kapstadt und trat anschließend die Reise gen Rio de Janeiro an.

Township-Attraktion in Kapstadt zerstört
Erst zwei Monate nach der Eröffnung ist die Touristenattraktion "Lookout Hill" im Township Khayelitsha zerstört worden. Diebe zerschnitten dabei den Stacheldraht zum Schutz der Promenade und stahlen diverse Holzbretter. Ein weiterer Teil der Anlage wurde niedergebrannt. Das mehrere Millionen Rand teure Projekt ist eine Aussichtsplattform auf einer 66 Meter hohen Sanddüne an der Ecke Spine Road und Mew Way und soll einen eindrucksvollen Rundumblick über das Township vermitteln. Dadurch sollten vermehr Touristen und damit Geld in das Township gebracht werden. Jetzt soll "Lookout Hill" mit öffentlichen Mitteln wieder aufgebaut werden.

Elite-Polizisten sollen Touristen in KwaZulu-Natal schützen
Der Minister für Tourismus und Kultur der Provinz KwaZulu-Natal, Narend Singh, plant, an bekannten Touristenattraktionen der Provinz Elitepolizisten als Sicherheitsleute patrouillieren zu lassen. Als Grund hierfür gab Singh an, dass die Sicherheit der Touristen fundamental sei und nur wenn sie gegeben ist, vermehrt Besucher in die Provinz am Indischen Ozean kommen werden. Diese Touristen-Polizei soll völlig separat von der regulären Polizei arbeiten und nur an wichtigen Orten eingesetzt werden. Der Minister stellte im Rahmen einer Messe noch weitere Pläne vor, die Anzahl der Besucher in der Provinz nachhaltig zu erhöhen.

Gauteng das Hauptziel der Touristen in Südafrika
Nach den neuesten Statistiken ist Gauteng das Hauptziel der Touristen in Südafrika. Mit 5,6 Mio. Besuchern in 2003, was 50,7 Prozent entspricht, liegt Gauteng weit vor der Provinz Western Cape (23,5%) und KwaZulu-Natal (18,6%). Damit besuchten Gauteng 1,1% mehr Touristen als im Vorjahr. Gauteng, mit den Metropolen Johannesburg und Pretoria, liegt ebenfalls an der Spitze der meisten Geschäftsreisenden, der Übernachtungen von Touristen (60.303.075) sowie bei dem von den Besuchern ausgegebenen Geld (R53,9 Mio. = ca. 6,92 Mio. Euro). Die Hauptaktivitäten der Besucher waren Shopping (25,4 %), gefolgt vom Nachtleben (15,4%) und soziale Aktivitäten (12%). Auf der Liste der am häufigsten besuchten Länder liegt Südafrika auf Platz 30. Die Plätze eins bis fünf belegen Frankreich, Spanien, USA, Italien und China. 99 Prozent der Befragten würden Südafrika erneut besuchen und ebenfalls 99 Prozent würden Südafrika anderen als Reiseziel empfehlen.

Die ersten Wale in der Walker Bay
Jedes Jahr zwischen Juni und Dezember zieht es tausende von Besuchern an die Walker Bay bei Hermanus. Denn zu dieser Zeit bietet sich hier ein Anblick, der weltweit einzigartig ist. Von den 12 km langen Klippen vor Hermanus tummeln sich zahlreiche südlichen Glattwale (Southern Right Wales) in der Walker Bay, um sich zu paaren und zu kalben. Die bis zu 16m langen und 60 Tonnen schweren Meeresbewohner kommen jedes Jahr 8.000 Kilometer von der Antarktis hierher. Hermanus gilt als einziger Ort auf der Welt, an dem Wale von Land aus beobachtet werden können. Seit wenigen Jahren bieten einige Tourenanbieter auch die Walbeobachtung per Boot an. Dabei ist ein Mindestabstand von 50m zu den Tieren vorgeschrieben, aber trotzdem kommt es gelegentlich zu engen Begegnungen zwischen Mensch und Tier. Die Hauptsaison der Wale ist zwischen August und Ende Oktober, wobei die meisten Kälber zwischen August und September geboren werden. In der Zeit von Juni bis September findet und vor allem hört der Besucher hier auch den weltweit einzigen "Whale Crier", der Wilson Salukazana heißt und mit seinem Horn signalisiert, wo Wale gesehen wurden. Ende September, am Höhepunkt der Walsaison, findet in Hermanus das alljährliche "Hermanus Whale Festival" statt. Mehr Informationen über die Veranstaltung erhalten Sie unter Tel. +27 (0) 28 - 3130928.

Knysna Oyster Festival ein voller Erfolg
Vom 2. bis 11. Juli fand in Knysna zum 21. Mal das Pick’n Pay Knysna Oyster Festival. Während der 10 Tage kamen 40.000 Besucher in den Ort an der Garden Route und konsumierten insgesamt 70.000 frische Austern. Im Jahr zuvor kamen 35.000 Besucher an die Garden Route. Während des Festivals gab es nicht nur einen Wettbewerb im Austern kochen, sondern auch einen Wettbewerb im Austern essen. Bei dem Kochwettbewerb gewann der Koch des "Mama's" mit den "Oyster Gondola", in Spinat gewickelte Austern mit Parmesan. Bei dem Esswettbewerb gewann ein Mann, der 24 Austern in unter einer Minute aß.

Neue Billigfluglinie in Südafrika auch nach East London
Die neue südafrikanische Billigfluglinie, 1time, bietet ab dem 22. Juli auch Flüge von und nach East London an. Die Flüge kosten pro Richtung zwischen R391 und R581 (53 bis 79 Euro). Ebenso bietet 1time Flüge von und nach Kapstadt und Johannesburg an. Die Preise für Tickets für einen Flug von Johannesburg nach Kapstadt beginnen bei 53 Euro pro Richtung. Flüge können online oder per Telefon gebucht werden.

Schlangenpark auf Rädern in Kapstadt
Der Reptile World Mobile Snake Park, der in einem 17 Meter langen Anhänger untergebracht ist, steht zurzeit vor dem Blue Shed Craft Market an der Victoria and Alfred Waterfront. Der mobile Schlangenpark beherbergt 30 Schlagen von 16 verschiedenen Arten. Betrieben wird er von der Familie Van Heyningen, die einen Reptilienpark bei Worcester besitzen, aber seit 1996 durch das Land fahren und jedes Jahr ihre Schlagen in über 40 Städten präsentieren. Etwa die Hälfte der Schlangen ist in Südafrika einheimisch. Außerdem können so bekannte und gefährliche Schlangenarten wie schwarze und grüne Mambas bestaunt werden. Der Anhänger ist perfekt für die Schlangen ausgestattet, denn er verfügt über modernste Technik wie Klimaanlage und Stromgeneratoren.

Weniger Einnahmen aus dem Tourismus
Die Einnahmen aus dem Tourismus sanken im ersten Quartal 2004 im Vergleich zum ersten Quartal 2003 von R12 Mrd. um 14,5%. Von den insgesamt 1,7 Mrd. Rand, die weniger eingenommen wurden, fielen R500 Mio. (62 Mio. Euro) auf die starke Währung. Als weitere Gründe wurden die hohen Hotelpreisen und die hohen Einnahmen im Vorjahr aus der Austragung der Weltmeisterschaften im Cricket genannt. Gab ein Tourist im letzten Jahr während eines 10-tätigen Besuchs noch durchschnittlich R10 533 (1320 Euro) aus, so waren es in diesem Jahr nur noch R7 664 (960 Euro). Trotzdem wollen von den 1,6 Mio. Besuchern, die im ersten Quartal 2004 nach Südafrika kamen, 88,3 Prozent das Land erneut besuchen.

KwaZulu-Natal erhofft sich Aufschwung im Tourismus
KwaZulu-Natal erhofft sich einen Aufschwung im Tourismus. Da die schöne Provinz an der Südostküste Südafrikas mit Durban als Hauptstadt darunter leidet, dass es keine direkten internationalen Flüge gibt, plant das South African Tourism Board einige Maßnahmen, um gleichermaßen nationale wie internationale Touristen anzulocken. Dazu sollen neben direkte Fluganbindung vom Ausland aus, Unterkünfte von Weltklasse entstehen sowie bereits bestehende Hotels, Konferenzmöglichkeiten und sogar Restaurants mit Sternen bewertet werden. Diese Einrichtungen sollen in einem Guide mit über 2.000 Einträgen veröffentlicht werden. Cheryl Carolus vom South African Tourism Board möchte, dass jeder kleine Ort in KwaZulu-Natal Konferenzen ausrichten und somit Touristen anziehen kann.

Ex-Apartheidspartei NNP schließt sich mit ANC zusammen
Die New National Party (NNP), Nachfolger der Partei der Apartheid, schließt sich mit dem ehemaligen Erzrivalen, dem regierenden Afrikanischen Nationalkongress (ANC) unter Präsident Thabo Mbeki, zusammen. Der Vorsitzende der NNP und derzeitige Umweltminister, Marthinus van Schalkwyk, kündigte an, dem ANC beizutreten. Den anderen Parteimitgliedern bleibe dieser Schritt freigestellt. Jedoch folgten seinem Beispiel alleine am ersten Tag in Kapstadt 23 von 32 ehemaligen NNP-Ratsmitgliedern. Damit hat der ANC jetzt 104 Ratsmitglieder in Kapstadt und damit erstmals seit den ersten demokratischen Wahlen im Jahr 1994 die absolute Mehrheit in der Stadt. Bei der Parlamentswahl im April erhielt die NNP nur noch 1,65 Prozent der Stimmen. Der ANC kam dagegen auf knapp 70 Prozent. Die ehemalige Apartheidspartei hat damit auch unter der weißen Bevölkerung keinen Rückhalt mehr. Sie verlor die meisten Wähler an die Demokratische Allianz (DA), die nun die größte Oppositionspartei ist. Kritik an Marthinus van Schalkwyk kam dabei nicht nur aus den eigenen Reihen, sondern auch von der Demokratische Allianz (DA), die der NNP vorwarf, ihre Wähler zu betrügen, nur um weiterhin im Kabinett vertreten zu sein. Als Verteidigung gab van Schalkwyk an, dass der ANC die einzige Partei Südafrika sei, die Weiß und Schwarz versöhnen könne. Sicher ist aber, dass mit van Schalkwyk nicht alle Mitglieder der NNP zum ANC wechseln werden. Einige werden wahrscheinlich zur Democratic Alliance (DA) wechseln, der einzigen starken Oppositionspartei, andere Gruppierungen erwägen die Gründung einer neuen Partei. Frederik Willem de Klerk, der Exvorsitzende der NP, Exstaatspräsident und zwischen 1994-1996 Vizepräsident der Republik Südafrika, hat bereits seinen sofortigen Austritt aus der NNP verkündet.

Kapstadt soll verschönert werden
Die Mandela-Rhodes Foundation möchte die Innenstadt von Kapstadt, zwischen der der V&A Waterfront und den Company Gardens, verschönern. Im Speziellen würde dies die Grand Parade, das Castle of Good Hope, die Drill Hall, das Rathaus, die Groote Kerk und den Bahnhof betreffen. In einem ersten Schritt soll eine Nelson Mandela-Statue auf der Grand Parade errichtet werden und die Parade in "Mandela Freedom Square" umbenannt werden, weil Mandela hier seine berühmte "Freedom Speech" gab. Das Castle soll durch Geschäfte und Restaurants für Touristen interessanter werden. Als Grund für die Pläne gibt die Foundation an, dass dieses Gebiet bisher vernachlässigt wurde. Während einer Konferenz am 13. Oktober sollen die Pläne vorgestellt und diskutiert werden. Als fernes Ziel soll die Grande Parade ein sicherer Anziehungspunkt für Touristen ähnlich der V&A Waterfront werden.

Südafrikanische Frauen zwecks Aufenthaltsgenehmigung verheiratet
Etwa 4000 südafrikanische Frauen wurden ohne es zu wissen von korrupten Beamten per Computer verheiratet. Bestochen wurden die Beamten von Pseudo-Ehemännern, meist aus Asien, die so eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten wollten. Ein südafrikanischer Fernsehsender mit versteckter Kamera deckte auf, dass 1000 Euro als Bestechungssumme ausreichen würden, um am Kap ansässig zu werden. Vertreter des Innenministeriums zeigten sich schockiert - besonders im Zeitalter des Terrorismus. In landesweiten Veranstaltungen forderte Innenministerin Mapisa die Frauen auf, ihren Familienstand überprüfen zu lassen.

Jetzt ist es offiziell - Kapstadt ist beste Stadt der Welt
Nach diversen Umfragen und Auszeichnungen ist es mittlerweile offiziell: Kapstadt ist die wahrscheinlich beste Stadt der Welt. Auf den 2004 Telegraph Travel Awards in Großbritannien wurde Kapstadt zum Sieger gewählt. In den USA erhielt Kapstadt den 2004 Condé Nast Top 100 Readers' Choice Award als beste Stadt in Afrika und dem Mittleren Osten. Der 2004 High Life Travel Award von British Airways ging ebenfalls an Kapstadt als Stadt mit dem besten kulinarischen Angebot. Die Stadt am Kap schlug dabei New York, Sydney, London und Paris. Während der 2004 Telegraph Travel Awards wurde das Mount Nelson Hotel zum drittbesten Hotel der Welt gewählt, hinter dem Waldorf Astoria in New York City und dem Shangri-La in Singapur.

Der Company's Garden sollen sicherer werden
Das wunderschöne, grüne Zentrum Kapstadts, der Company's Garden, soll sicherer werden. Dazu hat die Stadtregierung kürzlich Pläne vorgestellt, nach denen neben dem Planetarium ein Büro eröffnet werden soll, das 24 Stunden am Tag geöffnet haben und mit mindestens 20 Sicherheitsbeamten besetzt sein soll. An dieses Büro solle sich jeder wenden, der in der Innenstadt eine kriminelle Handlung beobachtet hat, heißt es von offizieller Stelle. Außerdem soll die Anzahl der Streifenpolizisten erhöht und drei Überwachungskameras in der Government Avenue installiert werden. Durch diese Maßnahmen soll die Innenstadt von Kapstadt wieder ein größerer Anziehungspunkt für Touristen werden.

Cable Car in Kapstadt feiert 75. Geburtstag
Die Drahtseilbahn, die auf den Tafelberg führt, auch Cable Car genannt, feierte kürzlich den 75 Geburtstag. Seit der Eröffnung im südafrikanischen Frühjahr 1929 befuhren mehr als 15 Mio. Besucher die 1231 Meter lange Strecke von der Lower Station auf das Wahrzeichen Kapstadts. Im Jahr 1926 hatte der Norweger Trygve Stromsoe die Idee, eine Drahtseilbahn auf den Tafelberg zu bauen. Drei Jahre später war der Bau abgeschlossen. Die ersten Gondeln waren aus Holz, offen und konnten nur 20 Passagiere aufnehmen. Seit dem wurde das Gondelsystem drei Mal erneuert: 1958 mit Gondeln für 24 Passagiere, 1974 mit Gondeln für 28 Passagiere und 1997, als für insgesamt 100 Mio. Rand die Drahtseilbahn auf schweizer Gondeln umgerüstet wurde, die nicht nur 65 Passagiere aufnehmen, sondern dessen Boden sich während der drei bis neun Minuten langen Fahrt einmal um 360° dreht, damit jeder Fahrgast eine herrliche Rundumsicht auf die Stadt und den Tafelberg genießen kann. Neben der Bahn in Kapstadt gibt es nur zwei weitere Bahnen auf der Welt, die sich während der Fahrt um sich selbst drehen. Bis heute wurden 15 Mio. Besucher ohne Unfall auf den Tafelberg und wieder zurück gebracht; dafür arbeiten 60 Personen in der Betreiberfirma.

100 Jahre Soweto
Das Township Soweto ("South Western Township") feierte am 14. Oktober 2004 seinen 100. Geburtstag. Vor genau 100 Jahren wurde etwa 14km südwestlich von Johannesburg mit dem Bereich "Klipspruit" der Grundstein für das Township gelegt. Soweto besteht aus zahlreichen kleineren Townhips, die Namen wie Naledi, Tladim, Phiri oder auch Diepkloof tragen. Die Gründung erfolgt auf Antrag des Stadtrates von Johannesburg, der "Eingeborene" auf einem Teil eines Farm beim Johannesburg anzusiedeln. Anlass war ein Ausbruch der Beulenpest unter der schwarzen Bevölkerung, die man von den Weißen fernhalten wollte. In Soweto wohnten zahlreiche bekannte Freiheitskämpfer Südafrikas wie Nelson Mandela und seine Frau Winnie, Walter Sisulu und Bischof Desmond Tutu. Ebenso fanden hier viele wichtige Proteste gegen die Apartheid statt, die internationale Aufmerksamkeit erregten und damit zur Demokratisierung Südafrika beitrugen.

Zululand will Filmemacher anziehen
Das Zululand mit seiner legendäre Mischung aus Strand, Busch und Tradition in der Provinz KwaZulu Natal möchte vermehrt Filmemacher anziehen, nachdem die britische BBC in der Region eine kleine und die große TV-Produktion "To the Ends of the Earth" hier gedreht hat. Aus diesem Grund wurde kürzlich ein Büro eröffnet, das sich ausschließlich um die Film- und TV-Produktionen in der Region kümmern soll. Das Zululand ist besonders in den europäischen Wintermonaten ideal, bietet es doch neben gutem Wetter ein tropisches Inland sowie hochklassige Unterkünfte in den Städten an der Küste, deren Service denen europäischer Städte in nichts nachsteht. Neben der Region Zululand werden besonders viele Filme in und um Kapstadt gedreht.

Shuttleservice vom Flughafen in Kapstadt oftmals zu teuer
Obwohl man als Gast eines luxuriösen Hotels denkt, der Shuttle-Service vom Flughafen sollte preiswert sein oder zumindest preiswerter als ein Taxi, da man dem Hotel doch schon durch seinen Aufenthalt Geld einbringt, der liegt falsch. Oftmals ist der Hotel-eigene Shuttle-Service sehr viel teurer als ein Taxi vom Flughafen. Kostet die 22km lange Strecke in die Innenstadt mit einem Taxi etwa R170 (ca. 20 Euro), verlangen Hotels teilweise das Dreifache. Im Cape Grace zahlt der Gast zwischen R230 (Bus für eine Person) bis zu R380 (Limousine für eine Person). Das Table Bay verlangt mindestens R400, das Commodore Waterfront mindestens R295, das Radission ab R210. Es geht jedoch auch preiswerter als eine Taxifahrt, wie die City Lodge (ab R145) und das Victoria & Alfred Hotel (ab R100) beweisen. Da der Flughafen in Kapstadt nur sehr schlecht an das öffentliche Nahverkehrsnetz angebunden ist, bleibt einem Besucher meist keine andere Wahl, als ein Taxi oder ein Shuttle-Service zu benutzen. Gäste sollten von Deutschland aus nachfragen, was ein Transport ins Hotel kostet und gegebenenfalls ein Taxi nehmen.